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TOURISTISCHE GEBIETE

Santiago 
Valparaiso und Viña del Mar 
Die Atacamawüste 
Araukanien und die Seeregion 
Patagonien und Feuerland



Santiago

Die Hauptstadt Chiles liegt ca. 140km vom Pazifischen Ozean entfernt und wird von den Anden im Osten und der Küstenkordillere im Westen eingeschlossen. Inmitten einer reichen landwirtschaftlichen Region im Herzen Chiles, bildet Santiago das politische, administrative und intellektuelle Zentrum des Landes.
Santiago wurde am 12. Februar 1541 von dem spanischen Eroberer Pedro de Valdivia gegründet. Valdivia wählte den Ort, weil der Río Mapocho hier eine größere Insel bildet. Die ersten Gebäude wurden mit Hilfe von Picunche-Indianern errichtet.
Die Stadt hat 4.656.690 Einwohner- damit leben etwa 40 Prozent aller Chilenen in der Hauptstadt bzw. in unmittelbarer Umgebung. Santiago bietet ein reiches touristisches Angebot, viele Sehenswürdigkeiten und zahlreiche Museen.
Das Klima ist trocken, mit schroffen Temperaturwechseln. 




Valparaíso und Viña del Mar



Valparaíso (dt. Paradiestal) ist eine bezaubernde Hafenstadt auf der Höhe Santiagos an der Pazifikküste gelegen, mit ca. 278.000 Einwohnern. Die Stadt ist Sitz des chilenischen Kongresses. Ihr Hafen ist einer der bedeutendsten des Landes. Im Juli 2003 wurde der historische Stadtkern, mit seiner Architektur aus der Kolonialzeit, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Viña del Mar, die malerisch an einer Bucht des Pazifiks gelegene Stadt, gilt als mondäner Urlaubsort und zählt zu den attraktivsten Touristenzielen Südamerikas. Durch ihre Nähe zueinander sind die Stadtgrenzen Viñas und Valparaísos über die Jahre verschmolzen.
  

Die Atacamawüste:

Die Atacamawüste liegt im Norden Chiles und grenzt im Westen an den Pazifik, im Norden an Peru und im Osten an Bolivien und Argentinien. Sie ist etwa 15 Millionen Jahre alt und ungefähr 50 Mal trockener als zum Beispiel das Death Valley in den USA und gilt somit als die trockenste Wüste der Erde.
Das Landschaftsbild der Wüste verändert sich von Nord nach Süd, von einer absoluten Wüste, über eine von kleinen Büschen und Bäumen geprägte Landschaft, bis zu den Lagunen, Vulkanen, Salzwüsten, heisse Quellen, Flüssen und dem Altiplano, einer Hochebene am suedlichen Rand der Atacamawüste.
Durch die Auswirkungen des Klimaphänomens El Niño kommt es relativ regelmäßig im Abstand von etwa 6-10 Jahren zu heftigen Niederschlägen. Diese führen dann für einen kurzen Zeitraum zum Erblühen der Wüste und somit zu einem der beeindruckensten Natureignisse Südamerikas.
Die dortigen Vorkommen von Kupfer, Silber und Gold bilden heute die Wirtschaftsgrundlage Chiles.
Sehenswürdigkeiten der Gegend: Nationalpark Lauca oder Ojo del Salado, die Gletscher von Tatio, Valle de la Luna, Atacama Salzwüste.
 

Araukanien und die Seeregion
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Die Seeregion liegt ca. 1000km südlich von Santiago. Sie ist ungefaehr so gross wie Irland und das zu Hause von 1 Mio. Menschen. Die deutschen Immigranten haben in dieser Gegend ihre deutlichsten Spuren hinterlassen. Das lässt sich vor allem in der Architektur, der Küche und den Namen der Menschen erkennen. In dieser Gegend findet man eine Vielzahl interessanter Städte, grosser Nationalparks, schöner Seen und Dörfer, herrlicher Wälder und beeindruckender Vulkane. Eine weitere Attraktion ist die ganz eigene Welt der Insel Chiloé.

Araukanien:
Die Region Araukanien wird auch als Chilenische Schweiz bezeichnet und liegt etwa 600 km südlich von Santiago de Chile. Die Region liegt zwischen dem Pazifik und der argentinischen Grenze. Im Norden grenzt sie an die Bío-Bío Region und im Süden an die Seeregion. Um die Stadt Temuco herum liegen große Vulkane, so z.B. der Vulkan Villarrica mit 2840 m Höhe und der Vulkan Llaima mit 3125 m Höhe. Der Vulkan Llaima brach zuletzt 1994 aus.
32 km westlich der Pazifikküste liegt die Insel Isla Mocha mit dem Nationalreservat Isla Mocha. Ein ideales Gebiet fuer Wander- und Tauchbegeisterte.
  


Patagonien und Feuerland:

Diese südlichste Region Chiles liegt ca. 3000km südlich von Santiago. Die Grösse dieser Region, ohne die Gebiete der Arktis Chiles eingerechnet, beträgt 1 250000qkm. Die Bevölkerung beläuft sich auf 150,000 Menschen. Die Gegend beherbergt ein paar der eindrucksvollsten Szenerien Chiles: der Nationalpark Torres del Paine, Feuerland, Kap Horn, die Fjordlandschaft der Anden, riesige Eisberge und hunderte von Seen.

Patagonien bezeichnet den Teil Südamerikas, der sich südlich der Flüsse Río Colorado in Argentinien und Río Bío Bío in Chile sowie nördlich der Magellanstraße befindet. Allerdings gibt es keine genau festgelegte Abgrenzung.
Landschaftlich ist es durch steppenartige Ebenen geprägt, die Pampas. Der chilenische Teil Patagoniens ist geprägt durch das feuchte, kühle Klima der Westanden und durch den dazugehörigen Valdivianischen Regenwald. Im Westen liegt das chilenische Inlandeis, die größte zusammenhängende Eismasse außerhalb der beiden Pole. Im Westen gehört der südliche Abschnitt der Anden zu Patagonien, im Süden die subantarktische Inselregion Feuerland.

Feuerland (span.: Tierra del Fuego) ist eine Inselgruppe an der Südspitze Südamerikas mit gleichnamiger Hauptinsel (47.000 km²) und zahlreichen kleinen Inseln. Vom Festland ist sie durch die Magellanstraße getrennt. Die Hauptinsel Feuerland wurde 1881 in einen östlichen Teil für Argentinien und einen westlichen Teil für Chile aufgeteilt. Die Inselgruppe ist insgesamt 73.746 km² groß und hat ca. 251.000 Einwohner (Stand: 2006).
 

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